Diese aus kantigen Eisenstäben geschlagenen Fische - gefüllt mit Rheinabfällen - habe ich hoch über einem "Müllaltar" aufgehängt. Der "Müllaltar" besteht aus seltsamen Fundstücken, die der Rhein mir schenkte, Ergebnis einer eintägigen Suche am Ufer nach dem letzten Hochwasser. Die Fische schwebten während der Ausstellung in imposanter Größe (durchschnittliche Länge ca. 2,20 m) im Innengerüst des "Faulturms" einem ehemaligen Klärturm der Stadt Köln, scheinbar leicht und doch bleischwer... |
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Dieser Fisch lag - wie vom Wasser ausgespuckt und erkennbar vorwurfsvoll - in der Vorhalle des Ausstellungsgebäudes. Ich streichle ihn, vergeblich. |
| Das Innere der Fische - Plastikabfälle
pur - wird in grünliches Licht getaucht (Beleuchtung gesponsered
vom Lampenhaus REMAGEN in Köln)
Gefertigt hat die Fische ein Kunstschmied aus Linz am Rhein, der sein Handwerk versteht wie heutzutage kaum noch jemand: Herbert Schoop (Tel. 02644-7766) hat mit scheinbar größter Leichtigkeit harte Eisenstäbe am Amboß in biegsame Fische verwandelt und meine Ideen und Vorstellungen mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. |
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